Foto Thomas Schaller
AN_GE_SICH_T Installation von Beate Baberske zum Kirchentag
Vorbereitung Kirchentag 2017

 

Wir freuen uns, dass das ZDF die Installation „an_ge_sich_t" von Beate Baberske ausgewählt hat, um vorab über Kirchentag zu berichten.

Der Bericht wird am 02.04. um 9 Uhr im ZDF in der Sendung „TV fürs Leben“ als ein 1-minütiger Teil zu einem 4-minütigen Vorbericht zum Kirchentag gesendet.

Später ist der Bericht für ca. ein Jahr lang in der ZDF Mediathek zu finden.

2.10.16 Pfingstkirche Potsdam erhält grüne Paramente

 

Für die neue Akzentuierung der beiden wichtigsten Orte des Raumes im Kontext des Kirchenjahres wurden die Proportionen neu definiert: an der Kanzel endet das Parament bewußt an der Oberkante des Kanzelkorbes, um die Eleganz desselben zu unterstreichen und die Malereien nicht mehr abzudecken. Als Referenz an die vielen Rahmungen im Raum ist auch das Parament mit einem dunkelgrünen Rand gerahmt. Er schafft optisch eine Abgrenzung zu dem bereits vorhandenen Kanzelschmuck.

Am Altar verlängert das Parament mit der neu gewählten Breite optisch das Fenster darüber. Damit wird der Blick auf das Altargeschehen gelenkt. Die Rahmung des Paramentes findet sich in den Spitzbögen wieder.

Beide Paramente sind aus einem leuchtendgrünen Stoff gearbeitet, der zum Zentrum hin heller wird und durch eine goldgelbe Form akzentuiert wird.

„Blume - Krone - Wege“ Altarparament

Der Entwurf bezieht sich auf die in der Trinitatiszeit vorgesehene Bibelstelle, die unsere Haltung zu Besitz hinterfragt. Im Text führt der jahrelang verborgene Schatz zum Verkauf des Ackers, also der Quelle des bisherigen Lebens und ist der Beginn für Neues. Im Parament ist der Anfangspunkt für eine sich ausbreitende Struktur die hellste Fläche in Form eines Getreidekorns.

Seine senkrecht stehende Form vervielfältigt sich 12-fach. Kreisbögen werden Bodenwellen, Ackerfurchen oder Wasser. Ohne Wasser gibt es kein Leben. Die Taufe wird sichtbar. Aus den Linien werden aber auch Fische, die wieder auf Christus verweisen. 

„Schatz im Acker“ Kanzelparament

Ein Saatkorn, das seine Spitze dem Licht entgegenstreckt, ist gleichzeitig Fisch, es bildet an der Unterkante liegend, den Schatz im Acker und greift die Spitzbogenform des Raumes spielerisch auf. Spiralen entspringen ihm und bilden das Wachsen und Werden unseres Lebens ab, ohne den Tod zu verschweigen. Sich von Dingen trennen, Neues wagen: Wege entstehen zwischen den Blattformen. Kreuzungen. Die wundersame Brotvermehrung wird genauso abgebildet, wie der vierfache Acker oder das Saatkorn, das erst sterben muss. Sorget nicht, denn er sorgt für euch!

24.8.16 gestickte Paramente für Lanzendorf

 

neue grüne Paramente für die evangelische Kirche in Lanzendorf. Entwurf Beate Baberske, Ausführung Rosalia Penzko in handgeführter Maschinenstickerei

24.7.16 Obbach feiert seinen Festgottesdienst mit den neuen Paramenten

 

Die evangelische Kirche in Obbach wird heuer 250 Jahre alt. Ungewöhnlich großzügige Spender aus dem kleinen Ort haben es ermöglicht, dass die Kirche zum „Geburtstag“ neue Paramente aus der ältesten evangelischen Paramentenwerkstatt bekommt. Auf dem Foto ist das weiße Altarparament zu sehen.

3.7.2016 grüne Paramente für die Gemeinde Haag

Zur Einweihung der Paramente begibt sich Pfarrerin Hopperdietzel auf den Weg zur Paramentik. Sie erläutert die Bedeutung von Paramenten, den Werdegang in ihrer Gemeinde, interwievt die Künstlerin und erläutert die Gestaltung. Hier ist die Predigt zum Nachlesen! Wir könnten es nicht besser machen!

 

 

 

1.3.2016 weiße Paramente für die Kreuzkirche München

Bild aus der Gemeinde

 

Die weißen Paramente wurden von Beate Baberske persönlich am Handwebstuhl hier in Deutschland gewebt. Zu sehen ist es hier

Das erste Mal im Gebrauch waren die Paramente im

Evangelischen Gottesdienst zur Osternacht

live übertragen vom Bayerischen Fernsehen am Samstag, 26.03. 2016, 22.00-23.30 Uhr.

Das Lesepultparament hing von Anfang an, das Altarband wurde erst zum Abendmahl aufgelegt. Die Senkrechte aus Quadraten in den beiden Flächen greift wunderbar die Struktur der Wand auf, verbindet sie mit der Gestaltung im Sichtbeton des Taufsteins und "veredelt" die festliche Osterzeit.

Foto aus der Gemeinde

20.3.2016 Christuskirche Bayreuth

 

Der Teppich hängt wieder!

Liebevoll restauriert wurde der größte Wandteppich der Evangelischen Landeskirche in Bayern, indem Frau Penzko seine drei Teile voneinander getrennt, gewaschen, gespannt und wieder zusammengesetzt hat.

Die Gesamtgröße ist 4,00 m x 7,50 m

Die Kirche wurde am 20.3.2016 wieder eingeweiht, nachdem sie vom Architekturbüro BECHER & PARTNER aus Bayreuth generalsaniert wurde.

11.3.16 Stolen für Papua Neuguinea

FLZ vom 10.3.2016

 

Paramentik fertigt zwei Stolen für Papua- Neuguinea

Innerhalb von nur drei Wochen hat die Paramentenwerkstatt der Diakonie Neuendettelsau zwei aufwendige Stolen für zwei hohe geistige Würdenträger in Papua Neuguinea gefertigt. Rosalia Penzko übergab die beiden Stolen an Pfarrer Dr. Dr. h.c. Traugott Farnbacher von der Mission EineWelt in Neuendettelsau.

 

 

18.2.2016 Thomaskirche in Heidelberg bekommt neue Paramente

 

Die Spende eines Gemeindemitglieds hat es möglich gemacht. Die evangelische Kirchengemeinde der SELK hat neue Paramente für das Pult in grün und weiß.

 

Die Flachweberei passt sich sehr gut in die Betonkirche ein, die Längs-Streifen der Betonschalungs-Bretter waren Vorgabe für die pastellfarbigen Streifen des weißen Paramentes, bei dem die Gelbtöne des Mosaikkreuzes über dem Altar aufgenommen wurden. Je nach Lichtsituation ist das Tor aus leuchtenden, goldfarbenen Edelstahlplättchen sichtbar oder versteckt.

Das grüne Parament zeigt Ähren, die wie ein verborgener Schatz immer wieder, je nach Platz und Beleuchtung, leuchten oder sich nur braungelb von den verschiedenfarbigen Grüntönen abzeichnen. Das Parament enthält im unteren Bereich braune Filzplättchen, die über drei Grüntöne ganz zu hellgrün leuchtenden werden. Für die langen Zeiten, in denen dieses Parament verwendet wird, gibt es viel zu entdecken.

8.2.16 Wandgestaltung für Gemeindehaus Erlangen-Bruck

 

Fertig!

Das Gemeindehaus bekommt eine mit roter, handgesponnnener, pflanzengefärbter Wolle umwickelte Tafel, die ein aus goldenen Fäden gespanntes Kreuz schmückt.

 

Die Wolle hat in mehrereren Färbegängen von hellgelb über orange ihre rote Farbe erhalten, dabei wurden einzelne Bereiche reserviert. So ensteht der Charakter von Feuerflammen durch die Wicklung. Der heilige Geist bestimmt, wie das goldene Kreuz vom roten Feuer umgeben wird.

Die Gemeinde ist bei der Gemeinschafts-Ausstellung "Slalom" 2014 in St. Egidien über das "Luther"-Objekt von Beate Baberske zur Werkstatt gekommen, hat 2015 die Werkstatt besucht und jetzt das Objekt als Unikat anfertigen lassen.

22.1.2016 Einweihung in Künzelsau

 

In einem feierlichen Gottesdienst wurden alle fünf Paramenten-Sätze der Gemeinde vorgestellt und von der Künstlerin Beate Baberske erläutert.

 

Die Gemeinde hat sich nach einem 1-jährigen Beratungsprozess einstimmig (mit einer Enthaltung) für diese neue, sensible Art der Akzentuierung von Altar, Kanzel und Lesepult entschieden.

 

Die Gestaltung weicht vom klassischen Bild stark ab: statt Bilder und biblische Motive wird mit Flächenanordnungen, Transparenz und Überlagerungen gearbeitet. So wird zu der reichen Bildersprache des Barock nicht eine neue addiert, sondern das Vorhandene in Szene gesetzt und durch formale Bezüge in den gottesdienstlichen Kontext gebracht.

2015 weiße Paramente St. Matthäus München

Foto aus der Gemeinde

 

Neue weiße Paramente sind im Zdf-Gottesdienst, der zwischen den Jahren, also nach Weihnachten 2015, ausgestrahlt wurde, zu sehen. Es lohnt sich, den Gottesdienst auch im neuen Jahr anzusehen:

18.11.2015 Bischofskirche München mit neuen Paramenten

 

Pünktlich zum Fernsehgottesdienst wurden die neuen violetten Paramente für St. Matthäus in München fertig.

Der Gottesdienst kann bis zum 18.11.2016 in der ARD-Mediathek angesehen werden:

www.ardmediathek.de/goto/tv/31739626

2015 Krankenhauskapelle in Winnenden: violetten und weißen Paramente fertig

violettes Altarparament in Arbeit

 

Gerade arbeiten wir an den Paramenten für die Krankenhauskapelle in Winnenden.

Wir fertigen vier Altarparamente je in Farben violett, weiß, grün, rot.