Tradition als Fundament

Paramentik Neundettelsau historisch

Die Paramentik in Zahlen 1858 bis heute

1857/58

Diktat des Aufsatzes "Vom Schmuck der Heiligen Orte" durch Pfarrer Wilhelm Löhe

1858

Gründung eines Paramentenvereins an Maria Lichtmess

1859

Umwandlung des Vereins in eine Paramentenklasse innerhalb des Mutterhauses
Vorsitz durch die Oberin

seit 1860

Praktischer Unterricht durch Diakonisse Sarah Hahn

1859/60

Veröffentlichung des Diktates "Vom Schmuck der Heiligen Orte" im Correspondenzblatt der Diakonissen

1866

wieder Verein mit eigener Werkstatt im Mutterhaus und Zweigvereinen an anderen Orten

1866 - 1916

Diakonisse Sarah Hahn (1835 - 1916), Werkstattleiterin

1917

Umzug der Paramentik vom Mutterhaus in den Chorraum des ehemaligen Betsaales

1924

Gründung der Marienberger Vereinigung für evangelische Paramentik e. V.

1939

Anbau der Färbeküche und Weberei

1943

Umwandlung der Werkstatt in eine Kriegsnähstube auf Beschluss der Vorstände

1946

Offizielle Wiederaufnahme der Arbeit

1949

Veröffentlichung des Diktates "Vom Schmuck der heiligen Orte" durch Professor Arnold Rickert, Bielefeld

1958

Austritt der Paramentenmeisterin und Diakonisse Helene Picht aus der Diakonissengemeinschaft (seit 1948 in der Werkstatt und designierte Werkstattleiterin)

1959 - 1989

Diakonisse Liselotte Pfann (1920 - 2006), Paramentenmeisterin, Werkstattleiterin

1998 bis heute

Beate Baberske, Diplomdesignerin Textilkunst (FH), seit 1996 in der Werkstatt, prägt den Stil der Werkstatt mit einer eigenen Technologie und führt sie technologisch und künstlerisch in das Jetzt.

2008

Beate Baberske und Prof Dr. Klaus Raschzok kommentieren den Aufsatz "Vom Schmuck der Heiligen Orte" Wilhelm Löhesin einer von Rektor Schoenauer herausgegebenen Neuauflage zum 150. Jubiläum der Werkstatt

2018

AN GE SICH T eine Dokumentation der Diakonie Neuendettelsau widmet sich temporärer Paramentik von Beate Baberske zum DEKT 2017 in der Reformationskirche in Berlin Moabit.

Das Museum für Kirche in Franken gibt einen Begleitband zur Ausstellung „Zu Ende gewebt – Textilkunst für die letzte Reise“ der Marienberger Vereinigung für Paramentik e.V. heraus.